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Praxis für Traditionelle Chinesische Medizin |
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Indikationen
Die Traditionelle Chinesische Medizin TCM eignet sich zur Behandlung akuter oder chronischer Beschwerden sowie auch zur Gesundheitsvorsorge.
Sie hat ein grundsätzlich anderes Diagnosesystem als die Schulmedizin. Deshalb ist auch die Terminologie eine andere. Krankheitsbilder wie „Kopfschmerzen“ oder „Bauchkrämpfe“ sind in der TCM Symptome eines zugrunde liegenden Musters. Wenn dieses Muster, also die „Wurzel des Übels“, identifiziert und behandelt wird, verschwinden auch die Symptome.
Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat bereits in den 70er-Jahren eine Liste schulmedizinischer Diagnosen veröffentlicht, die mit Akupunktur behandelt werden können.
Aktueller ist eine Indikationen-Liste, die 1997 von den führenden deutschen Akupunkturgesellschaften erarbeitet wurde.
Die Akupunktur stellt nur eine von fünf Säulen der TCM dar.
Es lassen sich noch viele weitere Funktions- und Befindlichkeitsstörungen positiv beeinflussen, auch solche, die von der Schulmedizin nicht weiter diagnostisch eingeordnet werden wie z.B. „vegetative Dystonie“ oder psychosomatische Störungen.
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